Die Reste trage ich drunter

Was macht man eigentlich mit den vielen Stoffresten? Alle Näherinnen kennen das Dilemma: Immer bleiben irgendwelche Stoffstücke über, die zu gross sind um sie einfach so wegwerfen zu wollen, und gleichzeitig zu klein, um sich daraus noch was nähen zu können.

Ich habe meine Lösung für die Jerseystücke gefunden. Aus den grossen Stücken entstehen Babysachen in der kleinsten Grösse zum verschenken. Aus den kleinen Stücken nähe ich mir Unterwäsche.

Schon vor einigen Monaten hatte ich mir bereits eine erste „Das für untendrunter“ von Muckelie genäht.

Letzte Woche nun hatte ich entschieden, dass mein Eimer, in dem alle Reststücke landen einfach zu voll geworden ist. Also habe ich alles auf den Boden geleert und alle Unterwäschetauglichen Stoffe rausgepickt. Da ist sowohl Spitze, als auch Jersey in all seinen Variationen zum Vorschein gekommen. Natürlich hätten viele Stoffe nicht für eine ganze Untendrunter gereicht, daher habe ich die Stücke sortiert und dabei tolle Kombis zusammengelegt. In einem nächsten Schritt abe ich das Schnittmuster  zerstückelt, in meinem Fall die Seiten leicht schräg abgeschnitten. Nun konnte das Zuschneiden und nähen beginnen. Innert 20 bis 30 Minuten war die erste genäht. Hach macht das Spass. 

Stoffreste nachhaltig nützen, ein tolles Näherlebnis und dazu sexy Wäsche… was will Frau mehr?

Wie verwertet ihr eure Stoffreste?

Für die Jerseystücke habe ich ja jetzt eine Lösung, aber was mach ich aus den nicht dehnbaren Abresten? Irgendwelche Tips? Wegwerfen will ich sie nicht.

Fabienne

Ich bin 25 Jahre jung und lebe in der schönen Schweiz. Da ich mich sowohl für die Natur und vor allem die Naturheilkunde interessiere, aber auch ein totaler Kreativmensch bin, verschmelzen in meinem Blog diese beiden Leidenschaften zu einer hoffentlich inspirierenden Symbiose.